Rolfing – Faszientherapie

Das Ziel in Rolfing

Lesen Sie hier 3 Gründe, warum Sie zum Rolfing kommen wollen, 3 Gründe für mehr Lebensqualität: Zuerst wollen Sie natürlich schmerzfrei sein. Dann wollen Sie sich möglichst frei bewegen können. Und schließlich suchen Sie Wohlbefinden, Freude und Erfüllung. Oder, um es mit den Worten von Dr. Ida Rolf zu sagen: “Sie wollen Ihr wahres Potenzial erkennen”. Sie sehen, der Anspruch von Dr. Ida Rolf ging über eine “reine” Faszientherapie hinaus.

Strukturelle Integration ist mehr eine Manipulationstechnik; es ist eine Art zu Denken und zu Leben.

Dr. Ida Rolf – Gründerin von Rolfing – Strukturelle Integration

Gründe für Rolfing

Schmerzen

hinterlassen Spuren

Schmerzen: Schmerzen hinterlassen Spuren im Gewebe und dadurch ganz direkt auch in unserer Haltung. Zudem schränken wir unsere Bewegungsvielfalt durch Schmerzvermeidung immer mehr ein. Im Folgenden erhöhen wir den Verschleiß im verbleibenden Bewegungsspiel. Um hier Erleichterungen zu verschaffen, arbeitet Rolfing sowohl auf der Ebene des Gewebes als auch der Koordination.

Effizienz

nicht nur im Sport

Effizienz: Natürlich wollen Sie Ihre Effizienz im Sport steigern, denn Sie wollen Reibungsverluste vermeiden und eine zielgerichtete Koordination erreichen.

Aber auch im Alter wird Effizienz immer wichtiger, um trotz bestehender Einschränkungen Ihr persönliches Potenzial zu erhalten. Und in beiden Fällen kann Rolfing Sie dabei unterstützen.

Veränderung

Körperwahrnehmung klären


Veränderung und Wohlbefinden: Rolfing soll sich gut anfühlen und dadurch neue Haltungsmuster nachhaltig ermöglichen. Somit kann Rolfing eine wohlige und interessante Entdeckungsreise im eigenen Körper sein.

Was ist Rolfing

Rolfing ist wie der 100.000 km Service.

Keith Graham, TaiChi Meister und Rolfer

Die Methode, die Sitzung, der Rolfer

Manche erleben ihren verlorenen Kampf mit der Schwerkraft als einen scharfen Schmerz im Rücken, andere als unschöne Haltung oder ständige Müdigkeit. Und auf einige wirkt ihre Umgebung nur noch unerbittlich und bedrohlich. Die über Vierzigjährigen mögen es Alter nennen. Doch all diese Signale deuten auf ein einziges Problem hin, das in ihren eigenen Strukturen und den Strukturen anderer so ausgeprägt ist, dass es übersehen wird: Sie sind unausgewogen; denn sie alle befinden sich im Krieg mit der Schwerkraft.
Dr. Ida Rolf 1977

Wegweiser im Rolfing

So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Rolfer. Wenn Sie weitere Rolfer in Deutschland suchen, dann werden Sie auch hier fündig.

Rolfing

Ausrichtung im Lot

Ihre Sitzung

Ihre Vorbereitung

Ihr Rolfer

über mich


Details über Faszientherapie Rolfing

Wir betrachten unseren Körper meist nur als krank oder gesund. Wenn wir krank sind, dann gehen zum Arzt, ansonsten sind wir gesund. Dabei gibt es Zwischentöne. Denn viele Beschwerden, die sich später zu Krankheiten entwickeln, kennen wir schon lange, ohne sie zu beachten. Allerdings sind wir meist schlicht zu träge, uns um uns selbst zu kümmern. Die Faszien-Therapie Rolfing kann Sie unterstützen, auf sich selbst achtzugeben.

Wege zum Rolfing

Rolfing 10er Serie

systematisches Aufräumen

Rolfing 10er Serie

Was hat die Rolfing 10er Serie mit Frühjahrsputz zu tun? Kurzum, im Frühjahr wollen Sie sich vom Ballast der dunklen Jahreszeit befreien und in hellere Tage starten. Dabei gehen Sie systematisch vor.

Fehlender Kompass

nach einer Verletzung

Der fehlende Kompass

Bei einem Unfall haben wir uns z.B. unseren rechten Fuß verstaucht. Dann versuchen wir dem Schmerz auszuweichen und nehmen ganz unterschiedliche Schon- und Schutzhaltungen ein. Deshalb treten wir vielleicht nicht mit dem ganzen Fuß auf. Wir ziehen eine Schulter hoch oder wir atmen nicht mehr ganz aus.

Schmerzhaft?

Falsch!

Ist Rolfing schmerzhaft?

Nein, dennoch gibt es immer noch das Missverständnis, dass Rolfing so schmerzhaft ist, dass man eigentlich vom Tisch springen will. Doch das ist falsch! Richtig ist, dass es im Rolfing eine breite Palette an Intensitäten gibt. Dies führt jedoch auch zu dem Irrglauben, dass die Berührung immer intensiv sein muss, frei nach dem Motto: „Viel hilft viel“ …

Rolfer arbeiten mit

Faszien

Faszien

Rolfer arbeiten mit Faszien – seit 50 Jahren.

Faszienfitness, Faszienyoga, Faszienroller, Fasziengesundheit – mit einmal sind sie alle da, wo Rolfer schon immer waren.


Faszien – warum dieser Hype

Rolfer haben seit jeher auf und in den Faszien gearbeitet. Damit waren sie in der Welt der Körpertherapeuten Exoten, denn die Mehrzahl der Therapeuten interessierte sich für alles außer eben diesen Faszien. Es war tatsächlich ein deutscher Rolfer, Dr. Robert Schleip, der die Forschung um Faszien neu angestoßen hat. Internationale Faszienkongresse und das Reden über die Bedeutung von Faszien entwickeln sich erst jetzt.

Faszien – ein Einblick

Faszien – Verbindungen schaffen

Puzzleteil ohne Verbindungen sind wertlos

Faszien heißen zu Deutsch Bindegewebe. Und dies ist auch eine ihrer Hauptaufgaben, nämlich Strukturen, z.B. Muskeln zu verbinden.

Faszien schaffen Verbindungen
Faszien schaffen Verbindungen

Früher waren immer die Strukturen wichtig und interessant, nicht aber das sie verbindende Gewebe, das Bindegewebe, sprich: die Faszien. D.h., es ist wie bei einem Puzzle: man kann sich ganz auf die einzelnen Teile konzentrieren, die Form, die Farbe usw. Doch erst die Verbindung gibt den Puzzleteilen ihren Halt und ihre Position im Gesamtbild.

Hiermit ergeben sich zwei gleichwertige Sichtweisen auf solch ein Puzzle. Entweder ist das Puzzleteil defekt oder die Verbindung zu seiner Umgebung. Oder, um es auf unseren Körper zu beziehen, entweder liegt das Problem in der Struktur, einem Muskel oder in der Verbindung, einer Faszie.

Faszien – Weiterleiten von Informationen

Ein Netz zur schnellen Übertragung

Wenn Verbindungen wichtig sind, weil sie Strukturen und Muskeln zueinander ins Verhältnis setzen, dann stellt sich doch auch die Frage, wie weit diese Verbindungen reichen.

Faszien dienen zur Übertragung
Faszien – ein Netz für Informationen

Im Körper spannen sich diese Faszien nicht nur zwischen benachbarten Strukturen, sondern bilden ein dichtes Netz, das global also auch über Gelenke und Organe hinweg Verbindungen herstellt.

Und diese Verbindungen werden zur Weiterleitung von Informationen genutzt. Übrigens ist diese Erkenntnis neu. Denn für die Informationsübertragung halten wir gewöhnlich im Wesentlichen unser Nervensystem für verantwortlich. Doch Faszien können Spannungen rein mechanisch deutlich schneller übertragen als unser Nervensystem.

Schauen wir uns dazu das Beispiel an, dass wir von hinten geschubst werden. D.h., es ist keine Planung unseres Nervensystems im Vorfeld möglich. Dann reagiert unser Körper, weil sich Spannungen über Faszien in unserem Körper ausbreiten. Zuerst wird das Fasziensystem in unserer Fußsohle gedehnt, dann die Faszien um unsere Wadenmuskulatur sowie um die rückwärtige Oberschenkelmuskulatur. Diese Spannung überträgt sich anschließend über verstärkte Faszien, sogenannten Ligamente bis in ein mehrschichtiges Fasziensystem des unteren Rückens. Die Veränderung der Spannung wird dann von Rezeptoren gemessen und an das Nervensystem weitergereicht, um so zu einer angemessenen Gegenreaktion zu führen. Wir haben also eine gemischte „Signalkette“ aus Faszien, Rezeptoren und Nerven.

Faszien – ein System

Störungen können weit reichen

Neuerdings werden Faszien und Nerven als ein System begriffen. Neu ist dabei die geänderte Bedeutung der Faszien, die lange unterschätzt wurden. Meist bedarf es einer Reaktion sowohl der Nerven als auch der Faszien. Dabei ist hier vor allem die Schnelligkeit der Übertragung wichtig, um wie im Beispiel des geschubst Werdens noch rechtzeitig zu reagieren. Wenn es zu einer Störung, zu einer Verletzung oder Operation kommt, dann hat das auch immer Einfluss auf unser Fasziensystem! Auch Krafteinwirkungen, die keine offensichtliche Verletzung produzieren, z.B. der Sturz vom Pferd ohne Brüche, der Auffahrunfall ohne Verletzung, verzerren das Netz der Faszien.

Fazit

Erkenntnisse für die Therapie

Die Faszientherapie Rolfing ist vor allem dann sinnvoll wenn

  • Störungen über längere Zeit hinweg bestanden haben,
  • große Kräfte das Fasziennetz verzerrt haben,
  • Schonhaltungen lange eingenommen wurden

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